Die Spende vom Verein „Hövelstein Sozialfonds“ kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Pünktlich vor dem Beginn der neuen Spielsaison freut sich der Hövelhofer Sportverein (HSV) über ein neues, sicheres Transportfahrzeug für die Fußball-Junioren. „Hövelsteiner“, Ehrenamtliche des HSV und junge Kicker aus der C- und E-Jugend trafen sich zur offiziellen Übergabe auf der Waldkampfbahn.
Der Vorsitzende des Sozialfonds, Hermann-Josef Hüser, erinnert sich: „Wir haben bereits in der Vergangenheit die Jugend-Fußballabteilung unterstützt. Der HSV-Vorsitzende Heinz Thieschnieder hat gefragt, ob wir den 15 Jahre alten, stark reparaturbedürftigen Ford Transit, mit dem die Jugendlichen bisher zu den Auswärtsspielen gebracht wurden, durch ein neuwertiges Fahrzeug ersetzten können.“ Wenn es um die Anschaffung von Fahrzeugen geht, ist Reinhard Berenbriner seit der Gründung des Vereins im Jahr 2009 der zuständige Experte, der auch die „Laufarbeiten“ erledigt. Häufig waren es spezielle Autos für Familien mit schwer beeinträchtigen Kindern. Er zeigt auf den Ford Transit Custom mit neun Sitzen, der frisch beschriftet mitten auf dem Spielfeld platziert wurde: „Diesmal haben wir monatelang nach einem passenden Fahrzeug gesucht. Das Model hat einen Listenpreis von 48.000 Euro. Dank der Partner in unserem Netzwerk konnten wir es für 40.000 Euro anschaffen.“ Hermann-Josef Hüser betont, der Sozialfond habe ein großes Ohr für die Hövelhofer Jugend, schließlich käme ein Großteil der Spenden für die Projekte aus der Sennegemeinde und der Umgebung. Abschießend macht er deutlich: „Für uns ist es wichtig, dass die jungen Spieler nun sicher gefahren werden können.“
Der HSV-Vorsitzende Heinz Thieschnieder und Vize Andreas Hollich sind begeistert. Sie machen deutlich: „Während uns bei der G- und F-Jugend in der Regel die Eltern und Großeltern unterstützen, nimmt diese Bereitschaft ab der E-Jugend zunehmen ab. Daher muss der Verein vermehrt sicherstellen, dass die Spielerinnen und Spieler zuverlässig zu den Auswärtsspielen transportiert werden.“ Der Fußball- und Leichtathletik–Verband Westfalen (FLVW) Kreis Paderborn würde die Bereiche Paderborn und Büren umfassen, begründeten sie teilweise weite Fahrten zu den Spielorten. Das Training und die Betreuung der Jugend würden 18 Ehrenamtliche übernehmen, berichten die Männer. Das Duo an der Vereinsspitze beeindruckt mit Zahlen. Von 500 Mitgliedern sind die Hälfte Kinder und Jugendliche. 150 Erwachsene sind aktive und 100 nichtaktive Mitglieder. Im Kinder- und Jugendbereich sind alle Altersklassen von der G- bis zur A-Jugend besetzt. Diese durchgängige Struktur ist im FLVW Kreis Paderborn nur bei wenigen Vereinen vorhanden. In der G-Jugend beginnen viele Kinder bereits im Alter von vier Jahren. In der A-Jugend sind zwei Mannschaften gemeldet, die in einer Spielgemeinschaft mit dem SJC (Sport– und Jugendclub) Hövelriege antreten. Für eine erste Sitzprobe sind der E-Jugendtrainer Michael Bergen und sein Sohn Milan aus der E-Jugend sowie Simon Wensker, Leonis Elezi, Arian Siolek und Marcel Tautlevskii aus der C-Jugend zum Übergabe-Termin gekommen. Über ihre strahlenden Gesichter freuen sich weitere Mitglieder des neunköpfigen Hövelstein-Vereins, die bei der Übergabe dabei sind. Der zweite Vorsitzende Michael Fortmeier, Schriftführer Klaus Grotbrune, Johannes Meier und Wolfgang Nolte stellen die Bedeutung des Sozialfonds heraus: „Es ist ausgewöhnlich, wie gut wir hier in der Region von engagierten Partnern unterstützt werden. Sie sind Garanten für die ehrgeizigen Projekte.“

Foto: Regina Brucksch
Über das vom „Hövelstein Sozialfonds“ gespendete Transportfahrzeug für die Fußball-Junioren freuen sich die Vorsitzenden des Hövelhofer Sportvereins Heinz Thieschnieder und Andreas Hollich, Jugendtrainer Michael Bergen, die Nachwuchskicker Milan Bergen, Simon Wensker, Leonis Elezi, Arian Siolek und Marcel Tautlevskii sowie die „Hövelsteiner“ Hermann-Josef Hüser (Vorsitzender), Michael Fortmeier (Vize), Schriftführer Klaus Grotbrune, Johannes Meier, Wolfgang Nolte und Reinhard Berenbrinker.
Quelle: Redakteurin Regina Brucksch von der Neuen Westfälischen.